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Smoothies sind grün, lecker und gesund

Sie sind einer der vielen Menschen, die rohes Gemüse nur in kleinsten Portionen, oder aber am liebsten gar nicht essen? Sie wollen aber auf die vielen Vitamine, Mineral- und Nährstoffe die darin enthalten sind nicht verzichten? Dann könnten die leckeren und sehr gesunden grünen Smooties eine Lösung für Sie sein. Dieses Mixgetränk in grün besteht aus Wasser, grünem Blattgemüse und verschiedenen Früchten.

Mit den grünen Smoothies tun sie ihrem Körper nicht nur etwas Gutes, es gibt sogar Fälle in denen erkrankte Menschen wieder gesund wurden. So wie auch Victoria Boutenko, die Erfinderin der grünen Smooties, und ihre Familie. Victorias Mann litt an einer rheumatischen Arthritis und einer fortschreitenden Schilddrüsenüberfunktion. Frau Boutenko litt an einer Herzkrankheit. Auch die Kinder der Familie zeigten Symptome chronischer Krankheiten, wie Asthma und Diabetes. Verschiedene Ärzte rieten zu Medikamenten, die die Symptome nur lindern konnten, aber eine Chance auf Heilung sahen sie nicht.

Victoria Boutenko stelle die die Ernährung der gesamten Familie auf Rohkost um. Ein Freudensprung seitens der Kinder war zwar nicht zu verzeichnen, doch als sich erste Besserungen der Krankheiten einstellten, war die gemüse- und fruchtlastige Ernährung ganz groß im Rennen. Der Familienvater, der wegen so großen Schmerzen nicht einmal in der Lage war seine Schnürsenkel zu binden, war nach nur dreieinhalb Monaten Rohkost in der Lage, mit der gesamten Familie, an einem zehn Kilometer Lauf teilzunehmen.

Die bisherige Ernährung der Familie bestand aus vielen verschiedenen Früchten, Nüssen, Samen und Wurzelgemüse. Das einzige, das hier fehlte war grünes Blattgemüse, und das aus einem sehr einfachen Grund: es schmeckte keinem in der Familie. Doch Frau Boutenko wollte auf das grüne Gut nicht verzichten und startete einen Versuch. Sie gab Wasser, Früchte und das Grünzeug in einen Mixer, zerkleinerte es so, dass alles die optimale Beschaffenheit für eine leichte Verdaulichkeit hatte und erhielt damit einen grünen Drink, der nicht nur gut aussah sondern auch fantastisch schmeckte und unglaublich gesund war. So musste keiner aus der Familie das Grünzeug knabbern, sondern es war in einem leckeren Drink verpackt. Das Wohlbefinden der gesamten Familie steigerte sich so enorm, dass Frau Boutenko inzwischen zwei Bücher über grüne Smoothies veröffentlichen konnte und in der ganzen Welt ihre Entdeckung kund tut, damit möglichst viele Menschen davon etwas haben.

Warum ist der grüne Smoothie so gesund?

Durch die Vielzahl an verschiedenen Rezepten, wie und aus was man den Smoothie herstellt, entsteht eine große Bandbreite an Vitaminen, Mineralien und Wirkstoffen die dem Körper gut tun. Diese Form der Nahrungsaufnahme stellt sich als eine der gesündesten Formen heraus, da die Nährstoffe in ihrer natürlichsten Form aufgenommen werden. Weil der Smoothie nicht erhitzt wird, bleiben alles gesunden Stoffe in dem Drink erhalten. Einige wichtige und besondere Wirkungen des "Wunder-Smoothies" sind im Folgenden aufgelistet.

Mikronährstoffgehalt

Der Mikronährstoffgehalt unserer üblichen Nahrungsmittel, wie Fleisch, Milch, Kartoffel und Getreide ist um ein vielfaches kleiner als der Mikronährstoffgehalt in grünem Blattgemüse. Zu diesem gehören Wildgemüse, Sprossen, Kräuter und grünes Kulturgemüse. Der bei uns übliche Salat zählt nicht dazu, weil auch hier der Mikronährstoffgehalt im Vergleich wesentlich kleiner ist. Jedoch die Blätter von Karotten, Rote Bete, Kohlrabi und Radieschen können gut verwendet werden, weil hier der Eiweißgehalt, Mineralstoffgehalt und Vitamingehalt wesentlich höher ist, als in den Rüben oder Knollen selbst. Daher ist es geradezu eine Verschwendung den "Grünabfall" wegzuwerfen. Beispielsweise enthalten die Blätter der Roten Bete dreimal so viel Eisen und Magnesium, sechsmal so viel Vitamin C, siebenmal so viel Calcium, fast 200mal so viel Vitamin A und 2000mal so viel Vitamin K als die Knolle der Roten Bete selbst. *(Grüne Smoothies. Dr. med. Chrisiona Guth, Burkhard Hickisch)

Enzyme

In unserem Körper laufen unzählige chemische Reaktionen ab. Manche dieser Reaktionen beginnen nicht von alleine, denn die zum Start der Reaktion notwendige Aktivierungsenergie ist nicht vorhanden. In diesem Falle kommen Katalysatoren zum Einsatz, die den Start der Reaktion ermöglichen. Enzyme sind solche Biokatalysatoren und daher ungemein wichtig für unsere Gesundheit. Frisches Obst und Gemüse ist sehr reich an Nahrungsenzymen. Wenn sie jedoch erhitzt werden, zersetzt sich ihre Struktur und sie sind nicht mehr zu gebrauchen. Daher ist ein grüner Smoothie einer der besten Quellen für Nahrungsenzyme.

Sekundäre Pflanzenstoffe

In dem grünen Blattgemüse lassen sich große Mengen an sekundären Pflanzenstoffen, oder auch Phytamine genannt, finden. Diese sind für die Pflanzen zwar zum Überleben nicht zwingend notwendig, bringen doch aber sehr viele positive Eigenschaften, die auch wir Menschen nutzen können, mit sich. Sie sind oft

  • antibakteriell,
  • antiviral,
  • blutverdünnend,
  • leberschützend,
  • antiarthritisch,
  • antitumoral,
  • darmreinigend,
  • immunsystemstimulierend

und bringen noch viele weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften mit sich. Beispielsweise gehören sie auch zu den Antioxidantien. Diese wirken als Radikalfänger und können im Körper so schädliche Radikale abfangen, die auch Krebs hervorrufen können.

Säure-Basen-Gleichgewicht

Der Körper nimmt täglich viele verschiedene Nahrungsmittel auf. Bei der Verdauung derselben laufen chemische Prozesse ab, die entweder sauer oder basisch sind. Damit der Körper in einem Gleichgewicht ist, darf man nicht zu viele Nahrungsmittel zu sich nehmen, die sauer reagieren, denn das ist sehr nachteilig für den Stoffwechsel des Körpers. Grünes Blattgemüse gilt als eine der top basischen Nahrungsmittel, wohingegen übliche Nahrungsmittel, wie Fleisch, Wurst, Fisch, viele Nüsse und einige Fruchtarten zu den sauren gehören. Um also zu Ihrem dauerhaften Säure-Base-Gleichgewicht zu kommen, ist eine gesunde Ernährung ohne grünes Blattgemüse kaum möglich.

Ballaststoffe

Ballaststoffe verlassen unverdaut und unverändert unseren Körper. Stark vergrößert sehen diese Teilchen aus wie kleine Schwämmchen. Wenn diese Ballaststoffe nun durch unseren Verdauungstrakt wandern, reinigen sie die Organwände, sorgen für eine rasche Ausscheidung der Giftstoffe, fördern die Darmaktivität, vermindern das Diabetesrisiko, indem sie den Blutzuckerspiegel senken. Sie stärken zudem unsere Abwehrkräfte, beugen verschiedene Krebsarten und Gallensteine vor, senken die Cholesterinwerte und vieles mehr. All diese positiven Eigenschaften stecken in dem grünen Blattgemüse, weil es besonders reich an diesen unverdaulichen Ballaststoffen ist.

Wie mixe ich meinen ersten grünen Smoothie?

  • Es ist wichtig darauf zu achten, dass Sie ausschließlich frisches Obst und Blattgemüse verwenden
  • Die Zutaten sollten alle reif sein
  • Der Anteil des Pflanzengrüns sollte möglichst hoch sein, etwa 50%
  • Je stärker die Leistung des Mixers ist, desto besser und samtiger ist das Ergebnis

Rezeptvorschlag für 1 Liter grünen Smoothie:

  • 1 reife Banane
  • 2 süße Äpfel
  • 1/3 Zitrone
  • 85g Spinat
  • etwa 1/2 mittlerer Salatköpf
  • 0,5 Liter stilles Wasser

Früchte zuerst in den Mixer geben, obendrauf das Blattgemüse und zum Schluss das Wasser aufgießen. Alles solange mixen bis eine sämige Flüssigkeit entsteht (etwa 30-40 Sekunden). Dieser Drink kann bis zu 3 Tagen im Kühlschrank aufbewahrt werden, je frischer desto größer ist sein Vitamin- und Enzymreichtum.

Weitere Informationen finden Sie u.a. in dem Buch: Grüne Smoothies: Die supergesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer