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Dopamin gegen Erschöpfung und Müdigkeit

Dopamin ist die Vorstufe von Noradrenalin und Adrenalin, ist seinerseits allerdings einer der wichtigsten Neurotransmitter (Botenstoffe) im Zentralnervensystem.

Im Zusammenspiel mit den anderen Katecholaminen Adrenalin , Noradrenalin ist Dopamin exzitatorisch wirksam: essentiell für Koordination, Motorik, Konzentration, Antrieb, Motivation, Appetitregulation, kognitive Leistungsbereitschaft, dabei in enger Wechselwirkung mit dem eher dämpfend wirksamen Serotonin.

Bei chronischem Dopaminexzess kommt es zu zentraler Fatigue (Erschöpfung, Müdigkeit), außerdem erhöht Dopamin den oxidativen Stress und schädigt Nervenzellen. Anhaltender Dopaminmangel führt zu Bewegungsstörungen, Tagesmüdigkeit, Antriebsstörungen, Motivationsverlust, kognitiven Einbußen, Depressionen und psychovegetativen Störungen.

Als Ursachen kommen nachlassende Syntheseaktivität bzw. -blockade, Substratmangel oder anhaltend hoher Verbrach in Frage. Im Alter geht die Dopaminsynthese im Zentralsnervensystem zurück, auch die Dopaminrezeptordichte sinkt. Die Parkinson´sche Krankheit ist eine Extremform mit vorzeitigem Verlust dopaminbildender Nervenzellen und Rezeptoren.